Hinweise auf örtliche und regionale Dienste und Angebote


Information des Gustav-Adolf-Werks:
Mitten in der Zerstörung: Ostern in Aleppo!
Syrische Christen bleiben und setzen Zeichen des Lebens

Stuttgart / Aleppo, 24.04.2017
"Als armenisch-evangelische Christen wollen wir hier in unserer Heimat Syrien bleiben und hoffen, arbeiten und beten für eine bessere Zukunft", schreibt Pfarrer Haroutune Selimian, Präsident der armenisch-evangelischen Gemeinden in Syrien und Pfarrer der Bethel-Kirche in Aleppo. "Die Karwoche und das Osterfest in unseren Gemeinden - besonders in Aleppo - standen ganz unter dieser Hoffnung, dass es Sinn hat, dass wir hier sind und Zeugnis geben, dass unser HERR Jesus Christus dem Tod die Macht genommen hat. Dafür sind und bleiben wir in Aleppo!"
Pfarrer Selimian berichtet von den bewegenden Ostergottesdiensten. "Die Gottesdienste waren so überfüllt, dass wir sie nach draußen übertragen mussten. Auf dem Campus unserer Schule stand eine große Menschenmenge und lauschte an den Lautsprechern. Es war beeindruckend, wie Viele gekommen waren, um das Osterfest zu feiern - für uns nach über vier Jahren Krieg in einer befreiten Stadt!"
Selimian berichtet von der derzeitigen Situation in Aleppo: "Es gab in Aleppo einige Verbesserungen, da die Stadt nach viereinhalb Jahren Kämpfen wieder vereint wurde. Es waren harte Jahre für uns alle. Während der ersten paar Wochen nach dem Abzug der islamistischen Kämpfer aus dem Ostteil der Stadt waren die Bulldozer damit beschäftigt, Barrieren abzureißen, die in jenen Jahren des Kampfes zu Grenzen geworden waren. Plötzlich konnten wir von einem Stadtteil zum anderen laufen, ohne dass jemand uns anhielt oder aus dem Hinterhalt auf uns schoss. All die Straßensperren haben die Menschen voneinander getrennt. Außerdem versuchten die Regierungstruppen, die Umgebung von Aleppo zu befrieden. Es gab immer mal wieder Versuche, Aleppo vom Westen her zu beschießen.
Gleichzeitig wurde daran gearbeitet, die Trinkwasserversorgung für alle Einwohner zu sichern. Ihr könnt euch kaum vorstellen, was für eine Freude es war, als plötzlich Wasser aus unseren Wasserhähnen lief! Leben ohne Wasser ist furchtbar hart. Wann die Stromversorgung wiederhergestellt wird, ist schwer zu sagen, da so viel an Infrastruktur zerstört wurde. Die Reparatur der ganzen Stromnetzes wird wohl Jahre dauern. Dankbar sind wir in der Bethel-Kirche und unserer Schule für die beiden vom GAW geförderten Stromgeneratoren. - Trotz der Zerstörung in Aleppo geht das Leben weiter und wir sind dankbar und glücklich, dass wir hier sind und Aleppo wieder mit aufbauen können."
Aleppo ist eine geteilte Stadt. Der Westen von Aleppo ist modern geprägt, die Menschen hier waren vor den Kämpfen wohlhabend. In der Altstadt lebt die Mittelschicht. Der Osten ist arm und durch den Krieg sehr zerstört. Es gilt nun Brücken zu bauen zwischen dem Ostteil und dem Westteil der Stadt und die Menschen zum Zusammenhalt bewegen, trotz aller Zerstörung.
Ob der Frieden in Aleppo hält? Man hat den Eindruck, dass beinahe die Vorstellung von Frieden herrscht. Doch ist er bei der komplizierten Gemengelage und dem Einfluss unterschiedlicher Kriegsparteien stabil? Von einer Friedenssituation, in der man gesicherten Wiederaufbau leisten kann, ist die Stadt wohl noch weit entfernt. Aleppo ist momentan ein Fall für die Katastrophenhilfe, die Aufbauhilfe kommt erst später. Es geht jetzt darum, den Menschen in Aleppo solidarisch zur Seite zu stehen.
Das GAW hat nach dem Osterfest 30.000 Euro zur Verfügung gestellt, damit die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten an der Bethel-Kirche in Aleppo durchgeführt werden können. Damit entstehen auch für eine Zeitlang Arbeitsplätze, die wiederum den Familien der Arbeiter zugute kommen. Gleichzeitig ist eine sanierte Kirche mitten in der Zerstörung ein Zeichen, dass Menschen sich sammeln können und Hoffnung bewahren, dass ihr Leben Sinn hat. Die Bethel-Kirche will dem Evangelium Raum geben.
Das Gustav-Adolf-Werk hilft weiter:
Bankverbindung
Spendenkonto: Ev. Bank | IBAN: DE92 5206 0410 0003 6944 37 | BIC: GENODEF1EK1 Kennwort: 0-581-7376


Ab 30.09.2016 bietet der Verein „in kontakt“ (Weinsberg) einen Kurs zur Aufarbeitung von Trennung und Scheidung an

„Lieben-Scheitern-Leben - Ein Kurs zur Aufarbeitung von Trennung und Scheidung“ bietet getrennten und geschiedenen Personen eine Gelegenheit, die Herausforderungen zu besprechen, mit denen sie konfrontiert sind.
Durch Impulse und das Gespräch in kleinen Gruppen bekommen die Teilnehmenden konkrete Anregungen für ihre derzeitige Situation. Der Kurs eignet sich für alle, die eine Trennung oder Scheidung erlebt haben – sei es vor kurzem oder vor längerer Zeit. Gerade auch wenn die Scheidung noch nicht vollzogen ist, bietet der Kurs Hilfe und Orientierung.
Geleitet wird der Kurs hauptsächlich von Männern und Frauen, die selber eine Scheidung bewältigen mussten.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.in-kon-takt.de oder in der Beratungsstelle des Vereins unter Tel. 07134-911308.


Information des Gustav-Adolf-Werks:
Altar, Kanzel und Bänke neu: Kirche in Damaskus
Durch GAW-Hilfe wieder ein Ort des Hörens und des Trostes

Mit Hilfe des Gustav-Adolf-Werkes konnte eine von Raketen getroffene Kirche in Damaskus wieder erneuert werden.
Pastor Boutros Zaour von der Reformierten Gemeinde in Damaskus schreibt in den letzten Tagen an das GAW:
„Im vergangenen Sommer wurde die Evang. Kirche in Damaskus durch Raketen getroffen und hat schwere Schäden am Kirchendach und Kircheninnenraum angerichtet. Die Kirchenbänke waren völlig kaputt und die Kirchenfenster zerstört. In den Wänden gab es große Löcher. Dank der Hilfe des GAW konnten wir neue Kirchenbänke, eine neue Kanzel und einen neuen Altar von einem Zimmermann anfertigen lassen. Dafür danken wir Euch von ganzem Herzen! Schließlich danken wir Gott für die großzügige Hilfe. So können wir eine erneuerte wunderbare Kirche haben, in denen wir unseren HERRN und Erlöser loben und preisen können – trotz der schweren Jahre, die wir durchleben!“ – so schreibt Pastor Boutros Zaour.
Er beschreibt weiter, dass der langjährige Krieg unermessliches Leid n seinem Land angerichtet hat. „Wir sind gegen den Krieg, wir sind gegen jede Art von Gewalt. Wir müssen die Probleme in unserem Land lösen ohne Gewalt und Waffen!“ so ist sich Pastor Zaour sicher. Dafür braucht es Orte des Friedens und der Versöhnung. Das sind die Kirchen. Sie zeigen, dass die Botschaft Jesu Christi von der Liebe Gottes zu den Menschen nicht zu zerstören ist. Dafür braucht es aber heile Kirchen, die ein Ort des Hörens und des Trostes sind.
Zahlreiche Projekte in Damaskus, Aleppo, Qamishily und Homs werden konkret vom GAW indirekterweise unterstützt. Diese Hilfe und Unterstützung geht weiter. Dass sie ankommt und dass sie Früchte trägt zeigt diese Rückmeldung, die das GAW gerade erhalten hat.
Weiterhin möchten wir helfen, Kirchen, Kindergärten und evang. Schulen in Syrien zu unterstützen und zu stärken. Auch dafür braucht das GAW Unterstützung. Bankverbindung Spendenkonto: BW Bank | IBAN DE83 6005 0101 0002 0255 71 | BIC: SOLADEST600


Mädchengruppe freut sich über neue Gesichter

Hallo Mädels,
Ihr habt montagabends noch nicht's vor - dann seid Ihr bei uns genau richtig!
Mit anderen Mädels zwischen 7 - 11 Jahren könnt Ihr gemeinsam spielen, basteln und Spaß haben!
Kommt einfach vorbei. Immer montags ( außer in den Ferien) um 18 - 19 Uhr im Kaspar-Gräter-Haus in Gundelsheim.
Wir freuen uns auf Euch!
Marlene & Lavinia


Arbeitskreis Leben (AKL) e.V. Heilbronn:
Hilfe in suizidalen Krisen
Menschen begleiten als ehrenamtliche/r KrisenbegleiterIn

Die Suizidnachsorge des Arbeitskreis Leben wird hauptsächlich von den ehrenamtlich Mitarbeitenden getragen. Sie beginnt mit dem Angebot eines ersten Gesprächs noch in der Klinik; daran schließt sich eine längere oder kürzere Begleitung an. Sie bietet Unterstützung an bei der Suche nach therapeutischer Hilfe, auf Ämtern und in alltäglichen Dingen.
Eine Ausbildungsgruppe bereitet auf dieses Engagement vor. Sie dauert ¾ Jahr und beinhaltet eine Grundausbildung in personenzentrierter Gesprächsführung, Selbsterfahrung in der Gruppe, Rollenspiele, Kenntnisse aus der Suizidtheorie, psychologisches Grundwissen, Logistik der Kliniken und Hospitation bei der Supervision der Mitarbeitenden. Voraussetzung für die Mitarbeit sind allgemein zwischenmenschliche Qualitäten, psychische Belastbarkeit und ausreichend verfügbare Freizeit, Offenheit und die Bereitschaft, an Supervision und Fortbildung teilzunehmen.

Sie haben Interesse an der Begegnung mit Menschen und wollen Ihre Fähigkeiten einbringen und erweitern in der Begleitung von Menschen in Lebenskrisen? Tauschen sich gerne in einer Gruppe von MitarbeiterInnen aus, die offen ist für Ihre Erfahrungen und Ihnen Unterstützung gibt? Möchten sich dabei selbst besser kennenlernen? Dann sollten Sie bei uns mitarbeiten !Wir sind eine Gruppe von zur Zeit 2 haupt- und 16 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und begleiten Menschen, die sich nach einem Suizidversuch auf der Intensivstation befinden. Sie bieten Gespräche an als Menschen, die da sind und zuhören und erleben dabei, wie froh Menschen in solchen akuten Krisen über unser Angebot sind. Es ist oft schon der Anfang dafür, die Krise zu verstehen und einen Weg heraus zu finden. Sie empfinden es als hilfreich, bei dieser Arbeit nicht allein da zu stehen, sondern Rückhalt in der Gruppe der MitarbeiterInnen zu haben und die Gespräche supervisorisch zu reflektieren.
Weitere Infos: Arbeitskreis Leben (AKL) Heilbronn e.V, Bahnhofstraße 13, 74072 Heilbronn, Tel. 07131/16 42 51, E-Mail: akl-heilbronn@ak-leben.de


Die Notfallseelsorge

Für akute Notfälle halten die Kirchen im Stadt- und Landkreis den Dienst „Notfallseelsorge“ bereit. Bei einem plötzlichen Todesfall, bei Suizid, Brand, Gewaltverbrechen und vieles mehr benachrichtigt die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Heilbronn Seelsorgerinnen und Seelsorger unserer Dekanate. Diese begleiten die Betroffenen, geben Rat und helfen Ängste abzubauen. Dabei versuchen sie das soziale Umfeld der Betroffenen zu stabilisieren.

Wenn Sie mehr über den wichtigen Dienst der Notfallseelsorge erfahren möchten, gelangen Sie hier auf die Homepage.


Besuchsdienst – weniger Besuche möglich!
Weitere Ehrenamtliche gesucht!

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Sie nicht, wie in den Jahren gewohnt, einen Besuch zu Ihrem Geburtstag erhalten. Durch den Tod von Frau Franke und Frau Heinz, auch durch Ausscheiden von Besuchsdienstfrauen wie Frau Scholl, Frau Aloe, kann unser Besuchsdienst nicht wie bisher alle Besuche in unserer Kirchengemeinde bewältigen.
Wir wollen in der nächsten Zeit neue Personen für diese ehrenamtliche Aufgabe gewinnen und hoffen, dass wir diese wertvolle Arbeit in unserer Gemeinde erhalten können.
Das Ziel unseres Besuchsdienstes ist es, Kontakt zu halten und Begegnung zu ermöglichen in unserer Gemeinde mit älteren und alleinstehenden, auch kranken Personen. So kann ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Miteinanders entstehen. Das gelang uns in der Vergangenheit sehr gut. Nun aber benötigen wir dringend neue Engagierte.
Wer gerne mitarbeiten möchte, melde sich doch bitte im Pfarramt Telefon 242.


Aufruf der Diakonie Württemberg:

Der Bürgerkrieg in Syrien verschärft sich immer mehr. Zehntausende Menschen sind bereits vor der Gewalt in die Nachbarländer Libanon, Jordanien und Türkei geflohen, darunter viele Frauen und Kinder. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt gemeinsam mit ihren Partnern rund 28.000 syrische Flüchtlinge mit dem Nötigsten.
Bitte unterstützen Sie die Diakonie Katastrophenhilfe mit Ihrer Spende.
Nähere Infos finden Sie unter:
http://www.diakonie-wuerttemberg.de/aktion-und-spende/diakonie-katastrophenhilfe/syrien/

Die Kontonummer lautet: Stiftung Diakonie Württemberg Katastrophenhilfe Konto 84 84 84 EKK Stuttgart BLZ 520 604 10 Stichwort: Syrien


Telefonseelsorge 0800 111 0 111 kostenfrei!

Der Leiter der Telefonseelsorge Heilbronn schreibt:

„So selten ist es gar nicht, das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Da spitzt sich in der Beziehung schon länger etwas zu, die Kinder machen Sorgen, innerlich wird es immer enger. Viele versuchen sich zu retten, indem sie tapfer weitermachen, die Schwierigkeiten durchstehen wollen, „So schlimm ist es doch gar nicht!“ – bis die Kräfte nicht mehr ausreichen. Manchmal führt ein geringer Anlass in eine Krise mit dem Gefühl, dass es nicht mehr weiter geht. Gut, wenn es dann einen hilfreichen Gesprächspartner gibt, einen Freund, eine Freundin!
Gut, wenn sie Zeit und Verständnis haben, wenn sie die Schwierigkeiten wirklich sehen, die Gefühle wahrnehmen und mit nach Wegen suchen.
Die Telefonseelsorge kann solch eine Freundin sein! In den Gesprächen erweitert sich oft der Horizont und ein nächster Schritt wird möglich!“
Deshalb:

Telefonseelsorge 0800 111 0 111 – kostenfrei!


Die Diakonische Bezirksstelle Neuenstadt hilft, informiert und berät

… und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen im

Diakonie Lädle in Neuenstadt, Hauptstraße 5,

Secondhand-Waren, Bekleidung für Kinder und Erwachsene, zu sozialverträglichen Preisen.

Öffnungszeiten:
Montag von 9.00 -11.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 14.00 -17.00 Uhr. Tel.Nr. 07139/ 45 44


Diakonie- und Tafelläden
Informationen der Diakonischen Bezirksstelle Neuenstadt
Vom Kaffee zum Konfirmandenkleid
Diakonie- und Tafelläden bieten günstige Einkaufsmöglichkeiten

In vielen Städten Baden-Württembergs gibt es inzwischen Diakonie- und Tafelläden. Die Zahl der Armen in unserem Land nimmt zu. Auch in den Gemeinden unseres Kirchenbezirks gibt es immer mehr Menschen, die mit ihrem geringen Einkommen sparsam umgehen müssen und auf günstige Einkaufsmöglichkeiten angewiesen sind.
So haben wir in Neuenstadt bereits im 6. Jahr unser Diakonie-Lädle in der Hauptstraße 5 - zentral gelegen in der Stadtmitte - gegenüber unserer Nikolauskirche. Das Lädle wird ausschließlich von Ehrenamtlichen geführt und gehört zur diakonischen Bezirksstelle. Die 12 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen tun mit viel persönlichem Einsatz ihren Dienst.
Im Neuenstädter Diakonie-Lädle werden gut erhaltene Kleiderspenden zu überaus günstigen Preisen weitergegeben. Neben dem Verkauf möchte das Lädle ein Ort der Begegnung und des Gespräches sein. Im Diakonie-Lädle kann jeder einkaufen.


Zurück zum Seitenanfang